Mind and Life Institute


Quelle des Texts:
Tibetisches Zentrum

Mind and Life: Buddhisten und Wissenschaftler im Dialog

Die Idee für Mind and Life geht auf den Neurowissenschaftler Francisco Varela (1946-2001), den Geschäftsmann Adam Engle und S.H. den Dalai Lama zurück. Sie initiierten 1987 die erste Konferenz zwischen Wissenschaftlern und dem Dalai Lama in dessen Residenz im indischen Dharamsala, bei der es um Themen aus den Kognitionswissenschaften ging.

Im Laufe der Jahre entwickelte sich daraus das gemeinnützige Mind and Life Institute, das regelmäßig Konferenzen dieser Art organisiert und mittlerweile auch wissenschaftliche Forschungsprojkete, etwa zur Wirkung der Meditation auf das Gehirn, fördert.

In den letzten Jahren haben sich neben dem Dalai Lama Neurowissenschaftler, Kognitionswissenchafter und Psychologen, Mediziner und Physiker beteiligt. Namhafte Wissenschaftler wie Richard Davidson, Daniel Goleman, Robert Livingston, Eleanor Rosch und Wolf Singer sind ebenso dabei wie die buddhistischen Vertreter Matthieu Ricard und Alan Wallace.

2003 fand die erste Mind and Life-Konferenz am renommierten Massachusetts Institute of Technology in Boston, USA, statt, wo es um die Erforschung des Bewusstseins ging. Daraus entwickelte sich das Summer Research Institute: Seit 2004 treffen sich jedes Jahr Wissenschaftler, buddhistische Gelehrte und Praktizierende, um Hypothesen über die Wirkung der Meditation auf das Gehirn wissenschaftlich zu untersuchen.

2006 startete Mind and Life ein interdisziplinäres Projekt zum Thema Kontemplation und Erziehung. Dabei geht es um die Frage, wie Kinder geistige Klarheit, Konzentration, Stabilität, Mitgefühl und Empathie erlernen können.