Hinweis

Die Seiten über die Forschung und Homöopathie werden derzeit überarbeitet. Aktuell können Sie folgende Beiträge lesen: 


 

Homöopathieforschung - Wie wirkt die Homöopathie?

Diese Seiten über die Homöopathieforschung verstehen sich als eine Anregung auf ihre Suche nach einer Antwort über die Wirkungsweise der Homöopathie.

Dabei stellt sich aus der Sicht des erfahrenen Therapeuten und des Patienten nicht die Frage, dass die Homöopathie wirkt, denn das hat der Therapeut sowie der Patient ja schon in Erfahrung gebracht. Sondern die spannende Frage, wie die Homöopathie wirkt. Trotz der ultrakleinen Dosen, die in den homöopathischen Arzneizubereitungen, den sogenannten homöopathischen Potenzen, Anwendung finden.

 

Warum sollten wir die Homöopathie wissenschaftlich erforschen?

Diese Frage wird mir nicht selten gestellt. Meine Antwort darauf:

Weil Sie ein Abenteuer ist: eine Herausforderung, die uns an die Grenzen unserer Vorstellungskraft bringt. Die deutliche Fragen an das derzeitige reduktionistische wissenschaftliche Weltbild wirft. Die das reduktionistische wissenschaftliche Weltbild bereichern kann und wird.

Und die Reaktion der Öffentlichkeit auf die wissenschaftliche Erforschung der Homöopathie?

Zwei Reaktionen auf das Thema Homöopathie und Forschung, die mir häufig begegnet sind:

1. Wir brauchen keine Homöopathieforschung

Uns genügt die Erfahrung die wir seit 200 Jahren gemacht haben. So die Einstellung vieler Therapeuten.

Ein verständliches Argument, aber warum sollten wir die Homöopathie nicht von einer anderen Warte aus betrachten? Wie der wissenschaftlichen Forschung?

Um die Homöopathie weiter zu entwickeln. Um manches anders sehen zu können, zum Wohl des Patienten. Um manche Wahrheit als Meinung zu entlarven. Um vielleicht unnötige Abgrenzungen über Bord zu werfen. Schlussendlich um die Homöopathie lebendig zu halten. Das ist meine Antwort darauf.

2. Die Homöopathieforschung sollte man einstellen

Die Homöopathie ist wegen der ultrakleinen Dosen "Humbug". Wir erforschen nur Gegenstände, die nach unserem heutigen Verständnis plausibel sind. Schluss, aus, basta. Für diese Haltung gibt es seit neuestem sogar einen Begriff. Man nennt ihn Szientibilität. Prof. Harald Walach kommentiert diese Haltung in seinem Blog in dem Beitrag Fasnachtswissenschaft: Warum „Szientabilität“ ein Unwort ist.

Genau diese ultrakleinen Dosen, die die Homöopathie aus mancher Sicht so fragwürdig macht, sind es, was die Homöopathie so spannend macht. Aus meiner Sicht. "Drücken" wir uns vor den Fragen, die diese ultrakleinen Dosen aufwerfen, verpassen wir nicht nur eine Chance, sondern verfallen in eine vorwissenschaftliche Haltung in dem Sinne " Es darf nicht sein, was nicht sein kann".

 

Die derzeitigen Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung: widersprüchlich, spannend und zum Nutzen des Patienten

Gerade in dieser Widersprüchlichkeit steckt jedoch das Spannende. In einem Spannungsbogen in dem Entwicklung stattfindet. Im Versuch das Widersprüchliche aufzulösen. Das ist das Fazit meiner Reise in die Forschung der Homöopathie, auf die ich mich seit dem Jahre 2005 begeben habe. Das schönste Geschenk bekam ich dabei in einem maßgeblich erweiterten Verständnis darüber wie Krankheit entsteht und wie Krankheit geheilt werden kann.